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Freitag, 28. Juli 2006
montmelian - grenoble
luritraps, 19:16h
am morgen bin ich mit sonnenbrand aufgewacht. kein mensch weiss wie sowas geht! ich habe mir dann ueberlegt, dass ich ihn wohl schon am vortag gehabt haben musste. ich bin echt ein grosser denker. dachte ich mir dann.
weiter gings einigermassen unspannend. fruehstueck bei schorsch (die franzosen schreiben das uebrigens george) und dann bei leichtem nieselregen die strassen hoch.

viel land, und viele berge. das land macht mir weniger sorgen. die berge hingegen machen mir ANGST!
da es eine kurze aber immer leicht ansteigende etappe war, sah ich schon um die mittagszeit die vorstadt von grenoble. und was ich nicht wusste ist, dass das eine richtige stadt ist, gross und so.

wer mich bisschen kennt weiss wie mir da zumute war, nach 3 tagen las pampas eindlich wieder die geliebte schnoerkellose betonbaukust der 50er jahre!
schnell bin ich auch in der derbsten spellunke abgestiegen welche es in der ganzen stadt geben soll. 25 euro. hab ich bei schorsch auch bezahlt. dafuer hat mich die bedienung hier noch nicht mit kaese zugelabbert. dennoch hatt sie mir gesagt welcher schluessel fuer was ist und was ich auf KEINEN FALL machen sollte und so. ich hab nur immer genickt. keine ahnung was die wollte. den schluessel hab ich schonmal aus testzwecken im zimmer vergessen. das fanden dann hingegen wieder alle lustig. schibli 2min im hotel, der schluessel im zimmer. rekord!
weiter gings einigermassen unspannend. fruehstueck bei schorsch (die franzosen schreiben das uebrigens george) und dann bei leichtem nieselregen die strassen hoch.

viel land, und viele berge. das land macht mir weniger sorgen. die berge hingegen machen mir ANGST!
da es eine kurze aber immer leicht ansteigende etappe war, sah ich schon um die mittagszeit die vorstadt von grenoble. und was ich nicht wusste ist, dass das eine richtige stadt ist, gross und so.

wer mich bisschen kennt weiss wie mir da zumute war, nach 3 tagen las pampas eindlich wieder die geliebte schnoerkellose betonbaukust der 50er jahre!
schnell bin ich auch in der derbsten spellunke abgestiegen welche es in der ganzen stadt geben soll. 25 euro. hab ich bei schorsch auch bezahlt. dafuer hat mich die bedienung hier noch nicht mit kaese zugelabbert. dennoch hatt sie mir gesagt welcher schluessel fuer was ist und was ich auf KEINEN FALL machen sollte und so. ich hab nur immer genickt. keine ahnung was die wollte. den schluessel hab ich schonmal aus testzwecken im zimmer vergessen. das fanden dann hingegen wieder alle lustig. schibli 2min im hotel, der schluessel im zimmer. rekord!
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Annecy - Montmelian
luritraps, 19:00h
9 uhr morgens, hoechste zeit mich dezent aus dem camping zu entfernen. Ein klassiker aus jeder frankreichreise sind die legendaeren lieblich in die landschaft dekorierten hypermarches, so eine mischung aus weltraumstation und tante-emma laden mit 20 kassen. also hab ich mir da erstmal dermassen ein fruehstueck geholt, dass es sogar der emma an kasse 17 peinlich war.
da ich am vortag schon einen grossteil des lac de annecy hinter mich gebracht habe, war es mir, dem sehr guten t.s. moeglich schon bald in den oberen gaengen richtung albertvill zu haspeln.
da es noch frueh und mein kreislauf noch frisch war ueberholte ich auf den ersten 30km wohl so ziemlich alles was da in velokleidern vorwaerts rentnerte, und das wohlgemerkt MIT gepaeck und einem luftwiderstand einer kleingruppe tupierter jackobsister-fans.

lobend erwaehnen moechte ich hier an dieser stelle uebrigens noch die teilweise echt fantastisch ausgebauten fahrradwege, nocht so minenfelder wie bei uns.
nachdem also mein tachometer 40km lang das totenkopfsymbol gemacht hatte, schlug ich unter lautem getoese und einer 800m bremspur in albertville ein. war aber albern da.

hatte so ein broetchen mit weiss der geier was alles drin. ich glaube es war ein eulensandwich...
die letzten 44km ging es einigermassen geregelt bis nach montmelian, ein dorf welches, ich vermute um velofahrer zu aergern, sein zentrum in den berg gebaut hat.

am berg, abgesehen davon ganz nett.
gab lecker sueppchen im hotel schorsch. zum dessert wollte er mir noch kaese andrehn, aber nene lieber kollege...
ich hab ihm dann noch n bisschen aus meinem deutschen reisefuehrer vorgelesen. die stelle mit dem "die franzosen fressen zum dessert kaese" fand er glaub besonders lustig. verstanden hat er trotzdem kein wort. vielleicht besser so...

und hier noch der fluss der hier ueberall rumfliesst, den namen hab ich vergessen. weiss nur dass es nicht die reuss ist oder so.
da ich am vortag schon einen grossteil des lac de annecy hinter mich gebracht habe, war es mir, dem sehr guten t.s. moeglich schon bald in den oberen gaengen richtung albertvill zu haspeln.
da es noch frueh und mein kreislauf noch frisch war ueberholte ich auf den ersten 30km wohl so ziemlich alles was da in velokleidern vorwaerts rentnerte, und das wohlgemerkt MIT gepaeck und einem luftwiderstand einer kleingruppe tupierter jackobsister-fans.

lobend erwaehnen moechte ich hier an dieser stelle uebrigens noch die teilweise echt fantastisch ausgebauten fahrradwege, nocht so minenfelder wie bei uns.
nachdem also mein tachometer 40km lang das totenkopfsymbol gemacht hatte, schlug ich unter lautem getoese und einer 800m bremspur in albertville ein. war aber albern da.

hatte so ein broetchen mit weiss der geier was alles drin. ich glaube es war ein eulensandwich...
die letzten 44km ging es einigermassen geregelt bis nach montmelian, ein dorf welches, ich vermute um velofahrer zu aergern, sein zentrum in den berg gebaut hat.

am berg, abgesehen davon ganz nett.
gab lecker sueppchen im hotel schorsch. zum dessert wollte er mir noch kaese andrehn, aber nene lieber kollege...
ich hab ihm dann noch n bisschen aus meinem deutschen reisefuehrer vorgelesen. die stelle mit dem "die franzosen fressen zum dessert kaese" fand er glaub besonders lustig. verstanden hat er trotzdem kein wort. vielleicht besser so...

und hier noch der fluss der hier ueberall rumfliesst, den namen hab ich vergessen. weiss nur dass es nicht die reuss ist oder so.
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